BERCO Deutschland – Schmiede-Technologie
BERCO investiert regelmäßig in neueste Schmiede-Technologien zur Herstellung von z.B. Kettengliedern. Nach dem Bau einer Rollenmontage 2005 hat im Werk in Copparo, Italien im Jahre 2009 eine neue Schmiedelinie die Produktion aufgenommen. Diese High-Speed-Fertigungslinie hat zwei Vorteile: höhere Stückzahlen können produziert und fertigungsbedingtes Überschussmaterial kann von 25 % auf 5-10 % reduziert werden.
Das Schmieden ist eine der herausragenden Kernkompetenzen von BERCO. Von hoher Bedeutung ist dabei die Qualität des eingesetzten Stahls. In den norditalienischen BERCO-Werken sorgen 29 automatisierte Warmschmiedelinien für höchste Qualität und die weltweit größte Produktionskapazität.
BERCO fertigt jährlich:
- 500 000 gesenkgeschmiedete Antriebsräder
- zwei Millionen Halbrollen
- 12 Millionen Kettenglieder
Die Gesenkschmieden von BERCO haben gegenüber der Giesstechnik den Vorteil, dass Mängel wie Oberflächenporosität und Innenlunker nicht auftreten können.
Vor dem eigentlichen Gesenkschmieden (Warmumformung) konstruieren BERCO-Experten mit einem modernen Berechnungsverfahren (FEM: Finite-Elemente-Methode) die einzelnen Komponenten und simulieren den Materialfluss im Schmiedeprozess. Ebenfalls durch FEM-Simulation optimiert werden werksintern mehr als 7 000 Schmiedegesenke gefertigt. Die hierfür verwendeten Fräsmaschinen verfügen über eine Spindeldrehzahl von 24 000 Umdrehungen pro Minute.
Mit dieser hochkomplexen Schmiede-Technologie stellt BERCO sicher, dass große Volumina in immer gleichbleibender Qualität hergestellt werden können. Selbst schwerste Laufwerkskomponenten für den Tagebau (Mining) können mit einer maximalen Druckkraft von 32 000 t geschmiedet werden.






